Zukunft der Post Messen

06.12.2017

Die Nutzung der traditionellen Postdienstleistungen ist in Messen seit Jahren rückläufig oder bewegt sich auf einem vergleichsweise tiefen Niveau.

Grund dafür ist das veränderte Kundenverhalten. Immer häufiger werden Postgeschäfte auf elektronischem Weg abgewickelt. Die Post ist daher gezwungen, sich den neuen Verhältnissen anzupassen. Sie hat zu diesem Zweck alternative Modelle zur klassischen Postfiliale entwickelt.

Die Post steht derzeit im Gespräch mit dem Gemeinderat von Messen über die Postversorgung vor Ort. Im Vordergrund steht dabei das Angebot „Filiale mit Partner“. Dieses Modell wird in der Schweiz schon seit über 10 Jahren praktiziert. Dabei wird das Postangebot in das Geschäft eines externen Partners integriert. Die Kunden können dort während den normalen Geschäfts-öffnungszeiten Pakete und Briefe abholen, Sendungen ins In- und Ausland aufgeben, Briefmarken kaufen oder Bargeld beziehen. Einzahlungen lassen sich bargeldlos erledigen.

Noch steht nicht fest, wie die künftige Postversorgung in Messen aussehen wird. Die Post wird zu gegebener Zeit und in Absprache mit der Gemeinde die Bevölkerung zu einem Dialoganlass einladen. Gleiches gilt für die umliegenden Gemeinden. Bis zu einer Veränderung beim heutigen Postangebot, welche frühestens in eineinhalb bis zwei Jahren der Fall sein wird, bleibt die Filiale Messen unverändert in Betrieb.

Der Gemeinderat setzt alles daran, um für Messen eine optimale Postversorgung sicherzustellen.

Bernhard Jöhr, Gemeindepräsident